26 Dinge, die ich in 26 Jahren gelernt habe

Happy birthday to me! Ich bin heute 26 geworden. Bin der 30 jetzt also offiziell näher als der 20. Und weil ich so gerne mit Lebensweisheiten um mich schmeiße, will ich euch heute mal erzählen, was ich in meinen 26 Jahren schon alles gelernt habe.

 

  1. Es kommt immer anders als man plant.

Klar, planen und Ziele setzen ist wichtig. Und wenn es mal nicht so funktioniert, wie man sich erhofft, dann nervt das. Aber manche Dinge kann man einfach nicht planen. Und manchmal sind Überraschungen ja auch gar nicht so schlecht oder?

  1. Einfach mal machen.

Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und auch bereits getroffene Entscheidungen noch zehn Mal überdenkt. Mittlerweile weiß ich aber auch, dass es nicht schadet, wenn man einfach mal macht. Raus aus der eigenen Komfortzone – dabei lernt man auch sehr viel über sich selbst.

  1. Genießt die Schulzeit/Unizeit.

Denn die Arbeitswelt ist kein Zuckerschlecken. Bis man seinen Traumjob gefunden hat, gibt’s noch einige Zwischenstationen, die mal mehr und mal weniger Spaß machen.

  1. Träumen ist erlaubt, Ziele setzen ist aber noch wichtiger.

Mit Träumen allein erreicht man schließlich auch nichts. Sie sind eher da, um einen noch mehr anzuspornen.

  1. Ich hasse Warten.

Überlegt mal, wie viel Zeit ihr in eurem Leben bisher mit Warten verbracht habt. In der Warteschlange vor der Supermarktkasse, auf einen wichtigen Brief. Darauf warten, dass die To Do Liste abgearbeitet wird. Darauf warten, dass der Stress endlich mal nachlässt.

Damit man dann die Zeit für dies und das hat. Man wartet manchmal einfach viel zu viel anstatt einfach mal das Leben zu genießen.

  1. Man kann es nicht jedem recht machen.

Ich bin gerne unter Menschen. Und es bestärkt mich auch, wenn ich weiß, dass ich gemocht werde. Mit der Zeit ist mir aber auch klar geworden: Ich muss mich nicht mit jedem verstehen. Es ist völlig okay, wenn jemand mit meiner Art nichts anfangen kann. Und ich muss mich nicht verbiegen, um um jeden Preis anzukommen.

  1. Wenn ich mich nicht kreativ ausleben kann, dann platz ich.

Ich bin so froh, dass ich mit meinem Blog und mit meinen YouTube-Videos (https://www.youtube.com/channel/UCH-gUU0mBjkPXKSH8K7vhVg?view_as=subscriber) endlich einen Weg gefunden habe, mich kreativ ausleben zu können. Denn, wenn ich meine Ideen nur in meinem Kopf sammle und nicht herauslasse, dann werde ich unruhig.

  1. Ich bin spießig und ich steh dazu.

Spießig sein ist nicht unbedingt schlecht. Ich plan halt einfach gerne. Ich hab auch gerne Sachen unter Kontrolle oder ich bin Freitagabend manchmal lieber zuhause mit nem guten Buch oder ner spannenden Serie als eben durch die Ortschaften zu ziehen und von einer Party zur nächsten zu wandern. Ja ich bin spießig geworden, aber ich steh auch dazu.

  1. Du verpasst nichts, wenn du mal nicht dabei bist.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne was mit Freunden unternehme. Ich bin aber halt auch manchmal einfach gerne alleine. Vor ein paar Jahren dachte ich noch, dass ich extrem viel verpasse, wenn ich mich mal dazu entscheide zuhause zu bleiben. Oder, dass die anderen denken, ich wär langweilig. Mittlerweile weiß ich: Ich habe einfach gelernt auf mich selbst zu hören und das zu machen, wonach mir ist.

  1. Es ist okay auch mal einen schlechten Tag zu haben.

Es gibt nunmal Sachen, die einen runterziehen. Es gibt auch einfach Tage, die sind generell auch einfach mäh. Dann ist es halt so, wie es ist und es wird auch wieder vorbeigehen.

  1. Ich bewege mich definitiv zu wenig.

Hach ja. Der gute alte Schweinehund. Ohne den wär so einiges einfacher. Es ist halt bequemer auf der Couch zu sitzen, als irgendwo verschwitzt in der Gegend herumzurennen. Ich arbeite tagtäglich daran den Arsch hochzubekommen und mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Und dieser Weg ist definitiv noch nicht zu Ende, aber irgendwann hab ich den inneren Schweinehund besiegt, da bin ich mir sicher.

  1. Setze die Erwartungen nicht zu hoch.

Denn das macht nur unglücklich. Vor allem, wenn es dann eben nicht so kommt, wie man es sich vorgestellt hat.

  1. Sich mit anderen zu vergleichen tut nicht gut.

Jeder Mensch ist anders. Und das ist gut so. es ist vollkommen egal, was die anderen tun, solange ich mit mir selbst zufrieden bin.

  1. Ordnung halten ist super wichtig.

Ja, ich gebs zu. Solange ich noch zuhause gewohnt habe, habe ich überhaupt nicht darauf geachtet. Mein Zimmer war immer das reinste Chaos. Jetzt im eigenen Haus hab ich gemerkt, wie schön es ist, einfach mal nachhause zu kommen und mal nicht aufräumen zu müssen.

  1. Erwachsenwerden ist (manchmal) beschissen.

An was man da plötzlich alles denken muss: Versicherungen, Rechnungen, Haushalt und und und. Gleichzeitig lernt man aber auch selbstständig zu werden und sein Leben selbst zu regeln.

  1. Ich werde alt.

Meine Ansichten haben sich definitiv verschoben. Früher hab ich mich über ein megaschönes Oberteil gefreut, jetzt freue ich mich über schöne Suppenschüsseln.

  1. Ohne Geld kommt man nicht weit.

Geld ist zwar nicht alles, aber so ganz ohne Geld kommt man eben auch nicht weit. Gerade jetzt mit dem eigenen Haus (und zusätzlich der Arbeitslosigkeit) muss man dreimal überlegen, in was man als Nächstes investieren sollte.

  1. Vergiss Diäten.

Denn die bringen absolut nichts. Ich habe schon so viel ausprobiert. Und Erfolg habe ich eigentlich immer nur dann gesehen, wenn ich mal nicht auf die Kalorien geachtet habe. Die Menge machts einfach.

  1. Es geht auch ohne Make Up.

Es gab eine Zeit, da bin ich ohne Make Up nicht aus dem Haus gegangen. Ich hab mich selbst in meiner Haut einfach nicht wohlgefühlt und hab versucht damit zu kaschieren. Mittlerweile habe ich gelernt mich selbst so zu lieben wie ich bin und Make Up ist bei mir mittlerweile sehr sehr selten der Fall.

  1. Du kannst auch alleine verreisen.

Und das macht sogar wahnsinnig Spaß. Denn man kann selber entscheiden was und wo und in welchem Tempo man eine Stadt erkundet.

  1. Man darf seine Meinung ruhig auch mal ändern.

Früher dachte ich immer, wenn man seine Meinung beispielsweise zu einer politischen oder gesellschaftlichen Frage positioniert hat, dann muss man für immer dazu stehen. Totaler Schwachsinn! Schließlich ist es sogar richtig gut seine Meinung zu ändern, wenn man mit neuen Informationen konfrontiert wird.

  1. Mit der richtigen Gesellschaft ist alles besser.

Es gibt einfach Menschen, bei denen man sich super wohl fühlt und mit denen man auch Pferde stehlen könnte.

  1. Einfach mal chillen.

Ich geb’s zu. Das ist ein Punkt, der mir manchmal nicht so leicht fällt. Denn manchmal bin ich einfach zu kritisch oder zu unspontan. Aber ich arbeite daran einfach Dinge auf mich zukommen zu lassen.

  1. Alles passiert aus einem Grund.

Klingt vielleicht etwas abergläubisch. Aber ich glaube tatsächlich fest daran. Wenn ein Wunsch nicht in Erfüllung geht, dann damit sich ein anderer erfüllen kann. Und vielleicht geht ein Mensch, damit ein anderer in meinem Leben Platz findet.

  1. Es ist dein eigenes Leben.

Niemand lebt es für dich, also lebe es auch so, wie du es dir vorstellst

  1. Ich hab immer noch so unfassbar viel zu lernen.

Und das ist auch gut so. Niemand ist allwissend und gerade mit 26 Jahren steht noch einiges bevor und ich bin gespannt, was da noch so kommt.

2 thoughts on “26 Dinge, die ich in 26 Jahren gelernt habe

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