Resteküche: Gebratener Reis

Manchmal tu ich mich richtig schwer beim Schätzen. Reichen 200g Nudeln für zwei Personen? Wie viele Kartoffeln koch ich da denn jetzt? Und Reis? Das ist ganz schlimm. Reis koch ich immer zu viel. Ist irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz bei mir. Das Problem nur: Reis schmeckt am zweiten Tag überhaupt nicht mehr, weder meinem Freund noch mir. Also was tun?

Ich hab also mal ins Tiefkühlfach geguckt, in den Kühlschrank und ein paar Sachen rausgezogen, die weg mussten: Zwei Eier, eine kleine Dose Mais, ein halber Paprika, ein Stück Lauchzwiebel und eine halbe Packung Hähnchenbrust-Aufschnitt – das war die Ausbeute. Gut, damit kann man arbeiten. Und dann gings ab in die Testküche.

Eine Pfanne kommt auf den Herd, ein bisschen Öl hinein und schon kommt auch der Reis hinterher. Den hab ich gut anbraten lassen und nach 5 Minuten das Gemüse hinzugefügt. In der Zwischenzeit wurde der Aufschnitt in schmale Streifen geschnibbelt – und kam direkt in die Pfanne. Ich war begeistert. Was für Farben!

Zu guter Letzt kamen die Eier obendrauf, das Ganze hab ich dann noch mit Salz, Pfeffer und etwas Soja-Soße abgeschmeckt – sollte ja doch asiatisch angehaucht sein am Ende und da darf die Soja-Soße eben nicht fehlen. Et voilà – fertig ist das Resteessen, was auch noch wahnsinnig gut geschmeckt hat. UND – und das ist die Hauptsache! – man musste nichts wegschmeißen. Probiert’s einfach mal aus, wenn ihr mal ein bisschen Reis über habt. 🙂

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