Einatmen… Ausatmen… Meditieren – ein Selbstversuch

“Meditieren? Was ein Quatsch!” Das hab ich schon sooo oft gehört, aber irgendwie soll ja doch was dran sein am langsamen Ein- und Ausatmen. Sonst würden nicht immer mehr Blogger, immer mehr Influencer und sogar immer mehr Wissenschaftler davon berichten. Meditieren wird tatsächlich immer beliebter. Deswegen wollte ich es unbedingt probieren.

Die größte Herausforderung: Wie integriere ich das Meditieren in meinen Alltag? Mach ich das morgens, direkt nach dem Aufstehen? Oder doch eher abends, um vom hektischen Alltag herunterkommen zu können? Und was ich mich noch gefragt hatte: Woher nehm ich die Anleitung?

Nach einer kurzen Recherche bin ich auf die Netflix-Serie “Headspace – Eine Meditationsanleitung” gestoßen und hatte mir auch fest vorgenommen, die in meinen Selbstversuch zu integrieren. Eine extra Headspace-App gibt’s auch noch, auch meine Fitbit-App hat mittlerweile die Kategorie “Meditieren” im Angebot und auch auf Spotify wird man fündig. Super! Ich war also für die kommenden 28 Tage versorgt. Zeit für den Selbstversuch. (Werbung ohne Auftrag)

DAS ERSTE MAL

Da ich überhaupt keine Ahnung vom Meditieren hatte, hab ich mir im Netz Hilfe geholt. Auf Netflix gibt es aktuell die Serie “Headspace – Eine Meditationsanleitung”. Würde ich jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert, aber nicht weiß, wo er anfangen soll. Das Schöne an der Serie: Man bekommt auch viel Hintergrundinformationen. Ich habs mir bequem gemacht, den Laptop neben dran und habs einfach mal auf mich zukommen lassen. Das Gefühl danach war einfach herrlich. Ich hab mich leicht gefühlt. Leicht und ausgeglichen. Krass. Mit dieser Reaktion auf das erste Mal Meditieren hatte ich nicht gerechnet. Am Ende der Meditiation meinte der Sprecher, man soll nicht versuchen zu analysieren, was da gerade passiert ist – deswegen hab ich es auch sein lassen und einfach mal auf Tag 2 gewartet.

NACH EINER WOCHE

Nach einer Woche war schon ne gewisse Routine da. Ich hab mir bewusst tagsüber ein bisschen Zeit fürs Meditieren eingeplant und ich hab mich auf diese kurze Auszeit auch immer gefreut. Es war für mich eine Zeit, zum einfach mal runterkommen und ein bisschen die Ruhe und Stille genießen. Und danach hab ich mich definitiv immer besser gefühlt.

GEFÜHRTE MEDITATION

Es gibt ja verschiedene Arten von Meditation. Stille- und Ruhemeditation, Tantra und sogar Yoga und einige Kampkunstarten gehören mit dazu. Es gibt geführte Meditation und ungeführte. Da ich vor diesem Selbstexperiment absolut gar keine Ahnung von Meditation hatte, hab ich mich für die geführte Meditation entschieden. Sprich: Da ist eine Stimme, die dich eben durch die Meditation leitet – so einfach ist das.

Ich hab ja in den letzten vier Wochen wirklich viel ausprobiert in Sachen geführte Meditation. Auf Spotify konnte man Sessions dazu finden, auf Fitbit, Headspace und und und. Was mir dabei aufgefallen ist: Je angenehmer die Stimme für mich war, umso mehr konnte ich entspannen. Ja, da kommt wahrscheinlich so bisschen der Job beim Radio bei mir durch. Ich achte sehr viel auf Stimmen und deren Klang. Und die Stimme aller Stimmen in Sachen Meditation war für mich Andy – von Headspace.

FAZIT

Habe ich mich nach und während der Meditation leicht und befreit gefühlt? Ja!

Werde ich Meditation weiterhin in meinem Alltag integrieren? Ja!

Werde ich weiterhin täglich meditieren? Vermutlich nicht. Aber das ist nicht schlimm. Für mich ist Meditation mittlerweile ein Mittel, um mal runterzukommen vom hektischen Alltag – und dieser Effekt hat mich definitiv überzeugt.

Wie ist es bei euch? Habt ihr schon Erfahrungen mit Meditieren gemacht? Lasst es mich wissen! 🙂

2 thoughts on “Einatmen… Ausatmen… Meditieren – ein Selbstversuch

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