Von Startschwierigkeiten und anderen kleinen Wehwechen…

Also ich weiß ja nicht, was das genau ist, aber irgendwie finde ich die letzten – ja sagen wir mal 5 Jahre nicht so richtig rein in das neue Jahr. Die letzten Silvester (inklusive das vor 2 Wochen) waren irgendwie komisch. Einmal lag ich mit 40 Grad Fieber im Bett. Dann war ich über Silvester weg, hatte aber den Abend vorher und am Silvestermorgen so starke Krämpfe und Schweißausbrüche und Schüttelfrost und weiß ich nicht, was noch, dass ich heimfahren musste und den Start ins neue Jahr alleine im Bett verbracht habe. Und über die restlichen Silvesterabende brauchen wir gar nicht erst reden… Es wird nicht besser.

Warum das so ist? Keine Ahnung. Vielleicht hat mein Kopf ja ein Problem damit mit dem alten Jahr abzuschließen. Wobei man sich doch eigentlich freuen müsste, oder? Wieder ein Jahr geschafft, wieder viel erlebt – egal, ob positiv oder negativ. Die Zeit vergeht ja weiterhin, man kann sie nunmal nicht aufhalten.

Dieses Mal sind aber auch die ersten Tage im neuen Jahr irgendwie verkorkst. Ich hatte mir für die erste Woche so viel vorgenommen. Gemacht davon habe ich… NICHTS. Und jetzt sitz ich hier und versuche irgendwie den restlichen Januar und generell das Jahr 2022 planungsmäßig auf die Kette zu kriegen.

Wenn man seine Ziele aufschreibt, dann hält man sie ja angeblich besser ein. Weil man etwas schwarz auf weiß sieht und es nicht mehr nur ein bloßer Gedanke ist. Und deswegen formuliere ich meine Ziele jetzt hier aus. Ich will mehr schreiben. Schreiben beruhigt, macht Spaß und man bekommt den Kopf frei. Und da ich 24/7 alle möglichen Gedanken und Ideen in meinem Kopf rumschwirren habe, will ich sie in diesem Jahr besser auf Papier bringen. Und neben meinem Blog hier gibt es ein neues Schreib-Projekt, das ich in diesem Jahr unbedingt in Angriff nehmen will. Mehr dazu gibt’s bald.

Ich will Deutschland besser kennen lernen. Durch Corona kommt man kaum noch raus. Was ich sehr schade finde, denn die Jahre vor der Pandemie war ich jährlich im Urlaub, wenns auch nur für paar Tage war. Ich hab mit Brasilien, Moskau, London, Prag, Amsterdam und und und schon gut was gesehen im Leben, aber ich will wieder raus. Und wenn ich auch nur in Deutschland unterwegs bin. Schließlich hat das eigene Land auch superviele schöne Ecken, die man noch nicht gesehen hat.

Ich will mehr auf mich achten. Das machen, was MIR guttut. Und manchmal ein wenig egoistischer sein. Denn ein klein wenig Ego hat noch niemandem geschadet, vor allem, wenn es darum geht sich selber wieder auf den richtigen Weg zu schieben. Ein bisschen mehr Me-Time also.

Und ganz wichtig: Ich will ENDLICH meinen inneren Schweinehund besiegen. Sachen machen, die ich schon ganz lange aufschiebe und die dringend nötig wären. Und meine Neujahrsvorsätze dürfen auch nicht vernachlässigt werden. Viel zu tun also in 2022 – aber es soll ja nicht langweilig werden.

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